Pilotprojekt "Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit" startet im kommenden Schuljahr in zwölf St.Pöltner Schulen

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Mit kommenden Schuljahr 2017/2018 startet an zwölf Schulen der Landeshauptstadt die Projektinitiative "Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit".

Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz und Landessschulratspräsident Johann Heuras sind sich einig: „Unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Sportvereine profitieren davon!“

Ende Mai stellten Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Bildungslandesrätin Barbara Schwarz sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras das Pilotprojekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ vor, das mit dem kommenden Schuljahr startet. Aus der Landeshauptstadt haben zehn Schulen ihre Teilnahme zugesagt: ASO St. Pölten-Nord, VS Harland, VS Stattersdorf, VS Grillparzer 1 & 2, VS Pottenbrunn, VS Franz Jonas, VS Daniel Gran mit musik. Schwerpunkt, NNÖMS St. Georgen am Steinfelde, NNÖMS St. Pölten-Wagram, NNÖMS Dr. Th. Körner 4 sowie Mary Ward Privatgymnasium.

„Wir wollen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler mehr bewegen und hoffen, dass sie sich künftig auch in ihrer Freizeit damit stärker für Sport begeistern und im besten Fall sich in einem Verein engagieren. Mit dem Pilotprojekt machen wir hier einen wichtigen Schritt nach vorne“, erklärt Sportlandesrätin Petra Bohuslav.

Die „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird in Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Schulen und den Sportdachverbänden Sportunion, ASKÖ und ASVÖ umgesetzt. Die Verbände stellen Bewegungscoaches zur Verfügung, die mit den Kindern und Jugendlichen ein tägliches Sportprogramm absolvieren.

Auch für Bildungslandesrätin Barbara Schwarz ist das neue Projekt daher zukunftsweisend: „Wir setzen uns in Niederösterreich seit vielen Jahren für ausreichend Bewegung in unseren Bildungseinrichtungen ein, darunter auch für eine tägliche Bewegungs- und Sporteinheit im Regelunterricht. Mit dem Pilotprojekt machen wir einen wertvollen Schritt in eine bewegte Zukunft. Niederösterreichs Kindergärten und Pflichtschulen bieten bereits jetzt beste Voraussetzungen für ausreichend Bewegung und Sport. Alleine in den letzten drei Jahren haben wir mehr als 60 Bauvorhaben im Bereich Turn- und Sportstätten an Pflichtschulen über den Schul- und Kindergartenfonds unterstützt. Im Zuge unserer großen Förderaktion haben wir zusätzlich bereits fast 300 neue und bewegungsfördernde Schulhöfe und Spielplätze geschaffen.“

Die Integration der täglichen Bewegungseinheit in den Schulalltag ist eine organisatorische Herausforderung, die es zu meistern gilt. Für Landesschulratspräsidenten Johann Heuras führt dennoch kein Weg an mehr Bewegung in den Schulen vorbei: „Ich kann jede Initiative, die für mehr Bewegung sorgt und damit besseres Wohlbefinden gewährleistet nur unterstützen. Es ist hinlänglich bekannt, dass körperliche Fitness und Wohlbefinden auch die geistige Mobilität steigert und zwischen Körper und Geist ein enges Zusammenwirken besteht. Getreu dem alten Motto „mens sana in corpore sano".