Krempl-Spörk lehnt Stadler-Pläne für Otto Glöckel Schule ab

Zusätzlicher Schulstandort statt Verdoppelung der Schülerzahlen in bestehender Volksschule ist besserer Weg.

Mehr als 400 bis 500 Kinder in einer Volksschule zu unterrichten, ist der falsche Weg.

Im Rahmen einer Schlüsselübergabe im Norden der Landeshauptstadt ließ Bürgermeister Stadler mit einer Ansage zu möglichen Erweiterungsplänen für die VS Otto-Glöckel aufhorchen. Demnach „könnte die VS Otto-Glöckel auf das Doppelte erweitert werden. Die Pläne dafür liegen bereits in der Schublade.“ Dieses Vorhaben lehnt VP-Stadtrat MMag. Markus Krempl-Spörk ab: „Unter dem Motto ‚small is beautiful‘ muss der Neubau von kleineren Schuleinheiten an zusätzlichen Standorten gefördert werden, um unsere Kinder auf das Leben so gut wie möglich vorbereiten zu können.“

„Der Stadtteil St. Pölten Nord benötigt endlich (!) eine Hochrechnung wie viele Kinder in den für den Bau freigegebenen Wohnungen einen Schul- oder Kindergartenplatz benötigen. Auf dieser Basis müssen schleunigst die nächsten Schritte eingeleitet werden um vorausschauend Schul- und Kindergartenplätze errichten zu können. Wohnbauprojekte im Stadtteil Nord haben Konjunktur, dieser Entwicklung muss rechtzeitig Rechnung getragen werden. Nur wenn man vorausschauend plant, kann man den Kindern einen guten Start in unserem Bildungssystem ermöglichen. Einen Ausbau der VS Otto Glöckel, um dort mehr als 400 oder 500 Kinder zu unterrichten, lehne ich entschieden ab. Somit ist eine Verdoppelung der Raumkapazitäten VS Otto Glöckel – wie von Stadler kundgetan - keine Lösung um unseren Schulkindern eine individuelle Betreuung zu gute kommen zu lassen“, so der Stadtrat.

Gemeinsam mit seinen Kollegen in der Volkspartei hat Krempl-Spörk auch die Aktion Schulwünsche gestartet, bei welcher Familien und Pädagogen ihre Wünsche für die St. Pöltner Schulen kundtun können. „Denn nicht nur in der Planung kann man einiges verbessern. Auch bei bestehenden Schulen gibt es einigen Bedarf an Verbesserungen“, weiß Krempl-Spörk zu berichten.