Der neue Domplatz muss multifunktional bleiben

Marktbeschicker Helmut Marchat, Osteria-Betreiber Erich Stierschneider, der Innenstadt-Besucherin Renate Hasenzagl und Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl

Gemeinsam mit Interessensgruppen erinnert Adl an 2.500 Unterschriften für multifunktionalen Domplatz als Marktplatz, Parkplatz und Platz für Veranstaltungen.

„Der neue Domplatz muss seine derzeitige Multifunktionalität behalten. Wir wollen auch in Zukunft den Domplatz als Marktplatz, Parkplatz und Platz für Veranstaltungen benutzen können“, stellt heute Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl mit Vertretern verschiedener Interessensgruppen klar. In diesem Zusammenhang erinnert Adl auch an 2.500 Unterschriften, die die Volkspartei 2011 für einen multifunktionalen Domplatz gesammelt hat. „Es gibt mit diesen Unterschriften und dem daraus resultierenden Beschluss im Gemeinderat eine klare Marschrichtung für die Gestaltung des neuen Domplatzes. Dieses Paket jetzt aufschnüren zu wollen und erneut einen autofreien Domplatz zu fordern ist falsch und lässt den Respekt gegenüber den 2.500 Unterzeichnern und dem Gemeinderat vermissen“, so Adl in Richtung SPÖ und Grüne. „Phase 2 – autofrei‘ wird es mit uns nicht spielen“ „Die Parkplätze am Domplatz sind wichtig für die Innenstadt. Sie sind wichtig für deren Bewohner, deren Besucher, die Wirtschaftstreibenden sowie für den Dom und seine Messbesucher selbst. Die Anzahl der Parkplätze jetzt deutlich zu kürzen ist damit der falsche Weg. Werden damit Pläne verfolgt, in weiteren Schritten den Domplatz autofrei zu machen, werden wir dem vehement entgegentreten. ‚Phase 2 – autofrei‘ wird es mit uns nicht spielen“, kündigt der Vizebürgermeister an. Schon bei einer Plan-Präsentation im Stadtmuseum im Jahr 2011 war davon zu lesen, in einer ersten Phase die Parkmöglichkeiten am Domplatz einzuschränken und ihn in einer Phase 2 autofrei zu machen. „Nur ein gutes Miteinander von verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten wird St. Pölten eine graue Betonwüste am Domplatz ersparen. Das müssen SPÖ und die Grünen verstehen und dabei einfach nur auf die Bevölkerung hören“, so Adl.