Bessere Organisation für unsere Schulen

Bildungssprecherin LAbg. Bettina Rausch und Personalvertreter Dir. Michael Lahnsteiner beraten darüber, wie administratives Unterstützungspersonal bestmöglich an St. Pöltner Pflichtschulen eingesetzt werden kann.

Gespräche über Unterstützungspersonal für St.Pöltner Schulen laufen.

„Rund 70 Prozent der Arbeit einer Schulleiterin bzw. eines Schulleiters liegen im Bereich der Verwaltung. Aus diesem Grund kommen wesentliche pädagogische Aufgaben am Standort zu kurz“, weiß Direktor Michael Lahnsteiner, Personalvertreter für die St. Pöltner Pflichtschulen, aus eigener Erfahrung. „Umso mehr freut es mich, dass es ab 2015 Unterstützung in der Administration geben wird.“ Denn weil die Bundesregierung auf entsprechende Forderungen bis heute nicht reagiert hat, geht das Land Niederösterreich hier in die Offensive. „Bildungslandesrätin Barbara Schwarz und Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka haben ein Modell erarbeitet, nach dem es landesweit einen Stundenpool von 2.800 Stunden pro Woche für administratives Personal an Pflichtschulen geben wird.“, erklärt LAbg. Mag. Bettina Rausch, Bildungssprecherin der Volkspartei Niederösterreich. „Damit wird nicht nur die Organisation an den Schulen gestärkt und wird den Schulleiterinnen und -leiter mehr Freiraum für pädagogische Aufgaben gegeben. Wir schaffen damit auch mittelfristige Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich Büro und Verwaltung, die gerade von älteren Arbeitslosen oder von Junglehrerinnen und Junglehrern ohne Anstellung gesucht werden“, erläutern Lahnsteiner und Rausch die Vorteile des Pilotprojekts, das spätestens ab September 2015 auch für Schulen in St. Pölten in Frage kommt. „Wir sind jetzt dabei, den Bedarf der einzelnen Schulen zu erheben und zu überlegen, wie wir eine administrative Unterstützung, auch schulübergreifend, gut organisieren können. Diese Vorstellungen werden wir zügig bei den zuständigen Stellen einbringen, damit wir in St. Pölten vom Angebot des Landes Niederösterreich bestmöglich profitieren“, kündigen Michael Lahnsteiner und Bettina Rausch die nächsten Schritte an. „Ich werde dazu mit den Vertreterinnen und Vertretern unserer Pflichtschulen in den nächsten Wochen intensive Gespräche führen“, konkretisiert Dir. Lahnsteiner.